Die erste Woche Uni


Anders als erwartet..


Anders, aber wirklich gut. Der Campus ist im Vergleich zur Uni Hamburg sehr grün und liegt etwa 40 Minuten mit dem Roller entfernt. Wir internationalen Studenten kommen mit den Locals leider kaum in Kontakt, nur mit den Professoren der Uni. Diese sind wahnsinnig nett, auch wenn man mindestens die Hälfte leider nicht so wirklich verstehen kann. Der Stoff wirkt interessant und man merkt, dass die Professoren sich sehr darüber freuen, dass sie uns unterrichten dürfen. Theoretisch herrscht Kleiderordnung, die aber nur durch tragen langer Hosen eingehalten wird. 

Die Räume sind klein und schlicht, außerdem klimatisiert. Ich habe relativ gut gelegene Kurse, so dass ich nur Montag bis Mittwoch einen halben Tag zur Uni muss. Ab und zu sind donnerstags Workshops zur Kultur Balis, wo wir beispielsweise diese Woche gelernt haben, wie man Palmenblätter zu Schmuck und für Zeremonien faltet. Manche Kurse sind auch direkt ausgefallen, da die Organisation doch sehr chaotisch ist und die Professoren nicht wussten, wann sie wo sein sollten. Aber auch an das gewöhnt man sich hier sehr schnell. 

Ich bin auf die weiteren Kurse gespannt und werde noch ein wenig darüber berichten. Auch freizeitlich ist wieder einiges passiert. Donnerstag ging es mit einer Freundin zum Wassertempel Ulu Watu, einer der drei großen Tempel am Meer, der die Insel vor bösen Geistern aus dem Meer schützen soll. Die Anlage ist riesig und überall laufen auch Affen herum. 

 

Die hinduistisch-balinesische Kultur ist so bunt und vielfältig! Durch die Feiertage Galungan und Kuningan, mit Weihnachten vergleichbar, wären ständig Zeremonien mit viel Schmuck und Opfergaben auf der Straße unterwegs. Die Menschen hier leben ein sehr religiöses und einfaches Leben, was sie sehr glücklich macht. Ich habe noch keinen Balinesen getroffen, der unfreundlich war oder nicht gelächelt hat. Man fühlt sich generell immer willkommen, auch wenn man manchmal nicht miteinander kommunizieren kann. 

Freitag abends konnte ich endlich einem meiner liebsten Hobbies aus der Heimat wieder nachgehen, nämlich Salsa und Bachata tanzen. Drei tanzinteressierte Freundinnen haben mich dazu begleitet, wodurch ich kaum zum Sitzen kam. ;) 

(übrigens, auf meinem Youtube Kanal findet ihr jede Menge Figuren dazu!). 

Wir waren in Mades Warung, wo richtig gute Livemusik gespielt wurde. Es war leider schon um 23 Uhr vorbei, wir werden dort aber bestimmt noch öfter hin gehen. Am nächsten Tag mussten wir aber auch schon früh aufstehen.. 

Denn samstags ging es schon früh morgen los nach Ubud zum raften. Mit knapp 50 Leuten sind wir durch die kleinen Straßen den Berg hochgefahren worden, wo wir auch schon in die Schlauchboote hüpfen konnten. Der Fluss verlief knappe 18km durch den Dschungel, wodurch die Fahrt knapp 2 Stunden gedauert hat. Die haben sich auch wirklich gelohnt! Am Ende gab es noch ein gutes Büffet, bevor wir dann nach Hause gefahren wurden. Abends fand in der Nachbarvilla noch eine Poolparty statt..

 

Ansonsten habe ich mir hier die Freizeit mit essen, Massage, schlafen und surfen vertrieben. Irgendwie kommt man aber gefühlt trotzdem zu nichts, da man echt die ganze Zeit beschäftigt ist. Für den Advanced Open Water Diver habe ich mich jetzt auch angemeldet. Bali gefällt mir soweit richtig gut!



Bilder aus der Woche


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